Fällt eine Lehrperson aufgrund einer Krankheit aus, ist sie verpflichtet, sich umgehend bei der Schulleitung zu melden. Lehrpersonen, die krankheitsbedingt ausfallen, erhalten eine Gehaltsfortzahlung. Zudem stehen den betroffenen Personen bei längeren krankheitsbedingten Abwesenheiten im Rahmen des Case Managements Hilfsmöglichkeiten und institutionelle Ressourcen zur Verfügung, um sie bei der Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Arbeitsfähigkeit zu unterstützen.

Wichtige Links und Formulare

Elektronische Krankmeldung

Erläuterungen zum Ausfüllen der elektronischen Krankmeldung

Vorgehen und Modalitäten bei Krankheit

Vorgehen bei Krankheit

Kann eine Lehrperson aufgrund von Krankheit nicht zum Unterricht erscheinen, muss sie die Schulleitung unverzüglich darüber in Kenntnis setzen.

Dauert die Abwesenheit länger als fünf Tage, ist die Lehrerin oder der Lehrer verpflichtet, der Schulleitung ein erstes Arztzeugnis zuzustellen. Dies gilt auch während der unterrichtsfreien Zeit. Bei länger dauernden Abwesenheiten ist alle zwei Monate ein neues Zeugnis erforderlich. Das Zeugnis gibt Auskunft über Umfang der Abwesenheit sowie deren voraussichtliche Dauer. Im Falle einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit muss darin auch der Umfang der Arbeitsunfähigkeit in Anzahl Lektionen (oder in Prozenten) in Bezug auf den Beschäftigungsgrad erwähnt sein. Bei wiederholten kurzen Krankheitsabsenzen von einem bis zu fünf Tagen kann die Schulleitung das Arztzeugnis bereits früher einfordern.

Lehrpersonen erhalten bei krankheitsbedingter Abwesenheit eine Gehaltsfortzahlung. Von dieser Regelung ausgenommen sind Lehrpersonen, die im Einzellektionenansatz entschädigt werden.

  • Melden Sie die (Teil-)Arbeitsunfähigkeit umgehend der Schulleitung, resp. den Schulleitungen, falls Sie an mehreren Schulen angestellt sind. Die (Teil-)Arbeitsunfähigkeit) muss auch gemeldet werden, wenn diese in die unterrichtsfreie Zeit fällt.
  • Die Krankmeldung in der ePM erfolgt via Schulleitung. Die Schulleitung füllt bei einer Abwesenheit von mehr als vier Wochen die elektronische Krankmeldung aus. Dabei gilt:
    • Die Meldung muss pro Schulort ausgefüllt werden.
    • Die Meldung durch die Schulleitung ist erst bei einer Abwesenheit von mehr als vier Wochen vorzunehmen.
    • Die Meldung muss auch bei Krankheit während der unterrichtsfreien Zeit erfolgen.
    • Bei Schwangerschaft ist die elektronische Krankmeldung nur auszufüllen, wenn die Abwesenheit bis zum voraussichtlichen Geburtstermin länger als fünf Monate dauert.
  • Erläuterungen zum Ausfüllen der elektronischen Krankmeldung

Im Falle einer kurzfristigen Abwesenheit einer Lehrperson kann die Schulleitung zur Organisation einer Stellvertretung auf die Applikation SteZe zurückgreifen.

Modalitäten bei krankheitsbedingter Abwesenheit

Während der krankheitsbedingten Abwesenheit

Während der Abwesenheit infolge eines Krankheit gelten nachfolgende Bestimmungen: 

Gehaltsfortzahlung

Lehrpersonen, die infolge Krankheit vorübergehend arbeitsunfähig werden, erhalten eine Gehaltsfortzahlung für einen definierten Zeitraum ausbezahlt. Dabei wird unterschieden zwischen befristet resp. unbefristet angestellten Lehrpersonen und Stellvertretungen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Lehrpersonen, die im Einzellektionenansatz angestellt sind. Das Gehalt kann in besonderen Fällen reduziert oder eingestellt werden.

Case Management

Die Bildungs- und Kulturdirektion bietet ein Case Management an. Ziel dieser Einrichtung ist die frühe Begleitung und Unterstützung einer krankgeschriebenen Lehrperson und damit verbunden die rasche Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess. 

Bei krankheitsbedingter Abwesenheit wird grundsätzlich das Case Management informiert. Die Lehrperson kann auch selbständig dessen Unterstützung anfordern. Das Case Management entscheidet nach Prüfung eines Fragebogens, ob die Lehrperson dem Case Management zugewiesen wird. Gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt und der Schulleitung werden Eingliederungsmassnahmen bestimmt, die sich am Gesundheitszustand der Lehrperson orientieren. Die Massnahmen werden in einer verbindlichen Vereinbarung festgehalten. Die betroffene Lehrperson unterstützt die Bemühungen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess kooperativ und aktiv, insbesondere in der Umsetzung der vereinbarten Massnahmen.

Pensenänderung während Abwesenheit infolge Krankheit

Innerhalb der Bandbreite sollte der Beschäftigungsgrad während einer Abwesenheit infolge Krankheit grundsätzlich nicht verändert werden. Liegen objektive Gründe für eine Anpassung des Beschäftigungsgrades vor, kann eine Anpassung innerhalb der Bandbreite erfolgen. Objektive Gründe sind bspw. gegeben, wenn eine Pensenänderung vor der Erkrankung vereinbart wurde, ein Wegfall von Lektionen bspw. aufgrund einer Klassenschliessung gegeben ist etc.

Bei einem fixen Beschäftigungsgrad oder einer Anpassung ausserhalb der Bandbreite kann während einer Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich keine Anpassung vorgenommen werden. Dies ist nur im gegenseitigen Einvernehmen oder mittels Änderungskündigung nach Ablauf der Sperrfrist (Art. 28 PG) zulässig.

Individuelle Pensenbuchhaltung

Ein Ausfall der Lehrperson durch Krankheit unterbricht die Buchungen im IPB- und AE-Konto nicht. So werden Gutschriften durch Übernahme von zusätzlichen Lektionen während eines Semesters auch während des Ausfalls der Lehrperson nicht unterbrochen. Umgekehrt werden Lektionen weiterhin belastet, wenn eine Lehrperson während eines Semesters das Guthaben des IPB-/AE-Kontos kompensiert.

Vertrauensarzt

Die Bildungs- und Kulturdirektion, der Krankentaggeldversicherer (SWICA) und die Invalidenversicherung dürfen die Arbeitsunfähigkeit einer Lehrperson jederzeit durch einen medizinischen Gutachter überprüfen lassen. Die Bildungs- und Kulturdirektion stützt sich bei der Überprüfung der Gehaltsfortzahlung auf das Ergebnis der Begutachtung durch den Vertrauensarzt.

Prüfung Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung

Dauert eine Abwesenheit voraussichtlich länger als sechs Monate, ist der Anspruch auf Integrationsmassnahmen bzw. auf eine Rente der Invalidenversicherung (IV) zu prüfen. Das Case Management oder die Krankentaggeldversicherung nimmt zu gegebener Zeit mit der Lehrperson Kontakt auf und informiert sie über die nötigen Schritte, wie beispielsweise die Anmeldung bei der IV.

Erwerbstätigkeit während einer Abwesenheit infolge Krankheit

Während eine Lehrperson infolge Krankheit beurlaubt ist, darf sie keine anderweitigen bezahlten Tätigkeiten ausüben. Vorbehalten bleiben ärztlich verordnete Therapiemassnahmen; allfällige sich daraus ergebende Entschädigungen werden mit dem Gehalt verrechnet. Dazu muss die Lehrperson der Abteilung Personaldienstleistungen die ärztliche Verordnung sowie die Abrechnungen über die Entschädigung einreichen.

Weiterbildung während einer krankheitsbedingten Abwesenheit

Solange eine Lehrperson infolge Krankheit (teil-)arbeitsunfähig ist, darf sie keine Aus- oder Weiterbildung besuchen oder neu angehen. Eine Ausnahme bilden Weiterbildungen, die die Wiedereingliederung unterstützen. Diese können nach Absprache mit dem Case Management und den Verantwortlichen der Taggeldversicherung aufgenommen werden, sofern die Weiterbildung vorgängig durch die Schulleitung/Anstellungsbehörde bewilligt worden ist. Die Lehrperson oder die Schulleitung meldet die bewilligte Weiterbildung der Abteilung Personaldienstleistungen.

Ferienkürzung

Fällt eine Lehrperson länger als zwei Monate aus, wird der Ferienanspruch von fünf Wochen im Verhältnis der Anwesenheit zum Schuljahr angepasst. 

Ferien im In- und Ausland sowie Aufenthalte im Ausland

Ferien im In- oder Ausland oder andere Aufenthalte im Ausland während einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit benötigen zwingend eine vorgängige Bewilligung durch die Bildungs- und Kulturdirektion. Der medizinische Nutzen des Aufenthaltes muss von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt dargelegt werden. Das entsprechende Gesuch ist so früh wie möglich bei der Bildungs- und Kulturdirektion einzureichen, spätestens aber sechs Wochen vor dem gewünschten Ferienantritt. Bereits getätigte Ferienbuchungen werden beim Entscheid nicht berücksichtigt. Bei einem Ferienantritt oder Auslandaufenthalt ohne Bewilligung kann die Gehaltszahlung für die entsprechende Dauer sistiert werden.

Nach der krankheitsbedingten Abwesenheit

Die krankheitsbedingte Abwesenheit endet mit der vollen Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit oder dem Ausscheiden aus dem Schuldienst. Erhält eine Lehrperson eine IV-Rente, wird spätestens nach Ende der Lohnfortzahlung das Pensum auf den Beschäftigungsgrad reduziert, welchen die Lehrperson noch leisten kann, und die Abwesenheit gilt ebenfalls als beendet. Es gelten folgende Bestimmungen zu diesem Ereignis:

Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit

Sobald eine Lehrperson die Arbeitsfähigkeit bei einem Wiedereinstieg oder Berufswechsel wiedererlangt oder eine Leistung der Invalidenversicherung bezieht, muss sie sich unverzüglich bei der Schulleitung, dem Case Management und der Abteilung Personaldienstleistungen melden. Sie kann sich auch mit dem Case Management besprechen und gemeinsam festlegen, wer die jeweiligen Instanzen informiert.

Stellvertretung

Sobald die Lehrperson ihre Stelle wieder antreten kann, endet das Anstellungsverhältnis von stellvertretenden Lehrpersonen. Die Stellvertretung beendet ihre Tätigkeit ab diesem Zeitpunkt und das Anstellungsverhältnis wird auf den nächstmöglichen Zeitpunkt aufgelöst. Die Stellvertretung erhält ihren Lohn bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Daraus ergibt sich unter Umständen vorübergehend eine doppelte Gehaltszahlung. Die Regelung gilt sinngemäss auch, wenn die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber die Stelle teilweise wieder antritt.

Arbeitsunfähigkeit nach Wiederaufnahme der Tätigkeit

Bei einer erneuten Erkrankung der Lehrperson innerhalb von drei Monaten nach Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit wird geprüft, ob es sich um eine neue Erkrankung handelt. Ist dies nicht der Fall, entsteht kein neuer Anspruch auf eine vollständige Gehaltsfortzahlung. Haben andere Ursachen zu der erneuten Arbeitsunfähigkeit geführt und können diese durch ein Arztzeugnis nachgewiesen werden, entsteht ein neuer Anspruch auf eine vollständige Gehaltsfortzahlung. Die unterrichtsfreie Zeit gilt dabei nicht als Arbeitszeit, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass während dieser Zeit im Umfang des Beschäftigungsgrades für die Schule gearbeitet worden ist.

Nachleistungen bei Krankheit

Die SWICA leistet erkrankten Lehrpersonen mit einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 25 Prozent eine Nachleistung nach Austritt aus dem Schuldienst. Detailliertere Informationen können dem Merkblatt Krankentaggeldversicherung nach Austritt aus dem Kantonsdienst entnommen werden.

Die Abteilung Personaldienstleistungen der Bildungs- und Kulturdirektion ist zuständig für die administrativen Abläufe. Die Schulleitung ist dazu verpflichtet, der Abteilung Personaldienstleistungen sämtliche Arztzeugnisse einzureichen sowie anstellungsrelevante Informationen weiterzugeben, insbesondere zu Gehaltsfortzahlung, Pensenmutationen, Beschäftigung während einer Arbeitsverhinderung durch Unfall und Aufgabe des Lehrberufs wegen Pensionierung oder Berufswechsels.

Bei Fragen

  • Erste Anlaufstelle für Lehrpersonen und Schulleitungen bei Fragen im Bereich Lehreranstellung: Abteilung für Personaldienstleistungen (APD): 
    • Nachnamen A-O: 
      Katrin Ribi
    • Nachnamen P-Z:
      Maya Repanovic



  • Fragen zu Krankentaggeld
    SWICA Krankenversicherung AG
    Regionaldirektion
    Monbijoustrasse 16
    3001 Bern

Art. 14 des Gesetzes über die kantonalen Pensionskassen (PKG): Beiträge




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Lorsqu’un membre du corps enseignant est en incapacité de travail en raison d’une maladie, il doit en informer sans délai la direction d’école. Tout membre du corps enseignant qui ne peut pas travailler pour cause de maladie ou d’accident a droit à la poursuite du versement de son traitement. Avec le Case management, les personnes concernées peuvent par ailleurs rapidement bénéficier de mesures d’aide et de ressources institutionnelles afin d’être soutenues dans le maintien ou le rétablissement de leurs capacités de travail.

Liens et formulaires importants

Déclaration électronique de maladie

Explications sur la gestion des annonces de maladie

Procédure et modalités en cas de maladie

Procédure en cas de maladie

Si un enseignant ou une enseignante ne peut pas se rendre au travail en raison d’une maladie, il ou elle doit en informer sans délai la direction d’école.

Pour les absences de plus de cinq jours, l’enseignant ou l’enseignante est dans l’obligation de présenter un premier certificat médical à la direction d’école. Cela vaut aussi pour le temps non consacré à l’enseignement. Pour les absences de longue durée, un nouveau certificat doit être remis tous les deux mois. Ce certificat doit renseigner sur la portée de l’absence et sur sa durée prévisible. Dans le cas d’une capacité de travail restreinte, il doit mentionner la portée de l’incapacité de travail en nombre de leçons (ou en pourcent) par rapport au degré d’occupation. En cas d’absences de courte durée répétées d’un à cinq jours, la direction d’école peut exiger un certificat médical déjà plus tôt.

Si l’absence concerne un membre de la direction de l’école assumant la responsabilité globale d’un établissement du degré secondaire II, il faut également informer la section compétente de l’Office des écoles moyennes et de la formation professionnelle.

En cas d’accident, les enseignants et enseignantes sont assurés de la poursuite du versement de leur traitement. Cette réglementation ne s’applique pas aux remplacements qui sont rétribués au tarif par leçon. En cas d’accident, les enseignants et enseignantes sont assurés de la  de leur traitement. Cette réglementation ne s’applique pas aux remplacements qui sont rétribués au .  

  • Si vous êtes en incapacité (partielle) de travail, veuillez signaler votre absence sans délai à la direction d’école ou aux directions d’école si vous êtes engagés par plusieurs établissements. L’incapacité (partielle) de travail doit aussi être signalée si elle intervient pendant un temps non consacré à l’enseignement.
  • Il incombe à la direction d’école de saisir la déclaration de maladie dans la CdPe. En cas d’absence de plus de quatre semaines, elle remplit le formulaire électronique de déclaration de maladie. Pour cela :
    • Cette déclaration doit être remplie par établissement.
    • La direction d’école ne doit annoncer les absences que lorsqu’elles durent plus de quatre semaines.
    • L’annonce doit se faire même si la maladie intervient durant le temps non dédié à l’enseignement.
    • En cas de grossesse, la déclaration électronique de maladie ne doit être remplie que si l’absence avant le terme prévu dépasse cinq mois.
  • Explications sur la gestion des annonces de maladie

Lorsqu’un enseignant ou une enseignante est absente à la dernière minute, la direction d’école peut utiliser l’application du Service des suppléances pour organiser le remplacement.

Modalités en cas d'absence pour cause de maladie

Pendant l’absence pour cause de maladie

Les dispositions suivantes s’appliquent pendant l’absence pour cause de maladie ou d’accident :  

Poursuite du versement du traitement

Les enseignants et les enseignantes qui sont temporairement en incapacité de travail en raison d’une maladie bénéficient de la poursuite de leur traitement pour une durée déterminée. Les personnes engagées à durée indéterminée sont soumises à une autre réglementation que les personnes occupant des postes à durée déterminée ou en remplacement. Les enseignants et enseignantes engagés pour des leçons ponctuelles sont exclues de cette réglementation. Dans des cas particuliers, le traitement peut être réduit ou suspendu.

Case management

La Direction de l’instruction publique et de la culture propose un service de Case management en cas de maladie. L’objectif de cette structure est d’offrir un accompagnement et un soutien précoces aux enseignants et enseignantes en arrêt maladie (partiel) afin de les aider à réintégrer rapidement leur poste.

En cas d’absence liée à une maladie, le cas d’un enseignant ou d’une enseignante est transmis au Case management ou la personne concernée peut le contacter directement. Le Case management décide sur la base d’un questionnaire si la personne peut bénéficier de cet accompagnement. D’entente avec le médecin traitant et la direction d’école, des mesures de réadaptation sont convenues en fonction de l’état de santé de l’enseignant ou de l’enseignante. Ces mesures sont consignées dans une convention ayant force obligatoire. L’enseignant ou l’enseignante concernée accompagne ses efforts de réintégration professionnelle de manière active et coopérative, notamment en ce qui concerne la mise en œuvre des mesures convenues.

Modification du degré d’occupation pendant une absence pour cause de maladie ou d’accident

A l’intérieur de la fourchette, il ne faut en principe pas modifier le degré d’occupation en raison d’une absence pour cause de maladie. Cependant, une telle modification est possible si des motifs objectifs le justifient. Les motifs suivants sont par exemple considérés comme étant objectifs : changement de degré d’occupation convenu avant la maladie ou suppression de leçons à cause de la fermeture d’une classe.

En cas de degré d’occupation fixe ou d’ajustement à l’extérieur de la fourchette, il n’est en principe pas possible de modifier le degré d’occupation pendant une période d’incapacité de travail. Cela n’est permis que d’un commun accord ou au moyen d’une résiliation des rapports de travail pour cause de modification des conditions du contrat, après la période de protection (art. 28 LPers).

Relevé individuel des heures d’enseignement

Une incapacité de travail d’un enseignant ou d’une enseignante en raison d’une maladie n’interrompt pas la comptabilisation dans le compte RIH/DH. Les avoirs découlant de leçons supplémentaires ne sont pas suspendus pendant l’absence de l’enseignant ou de l’enseignante. Inversement, les leçons continuent à être comptabilisées si un enseignant ou une enseignante compense les avoirs du compte RIH/DH pendant un semestre.

Médecin-conseil

La Direction de l’instruction publique et de la culture, l’assurance d’indemnités journalières en cas de maladie (SWICA) et l’assurance-invalidité peuvent demander à ce que l’incapacité de travail d’un enseignant ou d’une enseignante soit corroborée par une expertise médicale. Pour déterminer quelles mesures prendre concernant la poursuite du versement du traitement, la Direction de l’instruction publique et de la culture se base sur le résultat de l’expertise du médecin-conseil.

Examen du droit aux prestations de l’assurance-invalidité

S’il est prévisible qu’une absence dure plus de six mois, il faut vérifier si la personne concernée a droit à des mesures d’intégration ou à une rente d’invalidité (AI). En temps voulu, le Case management ou l’assurance d’indemnités journalières prend contact avec l’enseignant ou l’enseignante et l’informe des étapes nécessaires, notamment d’une demande de prestations AI.

Activité professionnelle pendant une absence pour cause de maladie

Aucune autre activité rémunérée ne peut être exercée par un enseignant ou une enseignante pendant un congé octroyé pour cause de maladie. Les activités prescrites par le médecin à des fins thérapeutiques sont réservées ; si elles donnent lieu à une rétribution, celle-ci est déduite du traitement. Pour cela, l’enseignant ou l’enseignante doit remettre l’ordonnance médicale et les décomptes relatifs aux rétributions à la Section du personnel.

Formation continue pendant une absence pour cause de maladie ou d’accident

Tant qu’un enseignant ou une enseignante est (partiellement) en incapacité de travail pour cause de maladie, il ou elle ne peut poursuivre une formation initiale ou continue ou s’inscrire à une nouvelle formation. Font exception, les formations continues destinées à favoriser la réinsertion professionnelle. Celles-ci peuvent être suivies d’entente avec le Case management et les responsables de l’assurance d’indemnités journalières pour autant que la formation continue ait été approuvée au préalable par la direction d’école/les autorités d’engagement. L’enseignant ou l’enseignante ou la direction d’école annonce la formation continue approuvée à la Section du personnel.

Réduction des vacances 

Si un enseignant ou une enseignante est en incapacité de travail pendant plus de deux mois, le droit aux vacances de cinq semaines est adapté proportionnellement à la présence durant l’année scolaire. 

Vacances en Suisse et à l’étranger et séjours à l’étranger

Pour pouvoir partir en vacances en Suisse ou à l’étranger ou bénéficier d’un séjour à l’étranger pendant une période d’incapacité de travail, il est impératif d’obtenir au préalable une autorisation auprès de la Direction de l’instruction publique. Le bénéfice médical du séjour doit être attesté par le médecin traitant. La demande correspondante est à remettre dès que possible auprès de la Direction de l’instruction publique et de la culture, mais au plus tard six semaines avant le départ en vacances souhaité. Le fait que des vacances soient déjà réservées ne change rien à la décision. En cas de départ en vacances ou de séjour à l’étranger sans autorisation, le traitement peut être suspendu pour la durée correspondante.

Après l’absence en raison d’une maladie

L’absence en raison d’une maladie se termine en règle générale avec la reprise complète de l’activité professionnelle ou en cas de départ. Si un enseignant ou une enseignante perçoit une rente AI, le degré d’occupation de cette personne est réduit à ce que la personne peut encore fournir au plus tard à la fin de la poursuite du versement. L’absence est alors considérée comme terminée. Les dispositions suivantes s’appliquent à cette occasion :

Recouvrement de la capacité de travail

Dès qu’un enseignant ou une enseignante recouvre sa capacité de travail et réintègre son poste, change de poste ou bénéficie d’une rente d’invalidité, il ou elle doit l’annoncer sans délai à la direction d’école, au Case management et à la Section du personnel. Il ou elle peut également s’adresser au Case management pour déterminer qui informe les instances correspondantes.

Remplacement 

Dès que l’enseignant ou l’enseignante peut reprendre son activité professionnelle, les rapports de travail des enseignants ou enseignantes remplaçants prennent fin. Le remplacement se termine immédiatement et les rapports de travail sont résiliés à la prochaine échéance possible. La personne remplaçante touche son salaire jusqu’à l’échéance du délai de résiliation. Il en résulte ainsi parfois une période où deux salaires doivent être versés pour le même poste. Cette réglementation s’applique également si le remplaçant ou la remplaçante doit reprendre partiellement le poste.

Incapacité de travail après une reprise de l’activité 

Si une personne se retrouve à nouveau en incapacité de travail dans les trois mois suivant la reprise de son activité professionnelle, il est vérifié s’il s’agit d’une nouvelle maladie. Si tel ne devait pas être le cas, l’enseignant ou l’enseignante ne peut pas bénéficier de la poursuite du versement du traitement complète. S’il s’agit en revanche d’une nouvelle maladie, attestée par le biais d’un certificat médical, l’enseignant ou l’enseignante concernée va bénéficier de la poursuite du versement du traitement dans son intégralité. Le temps non dédié à l’enseignement n’est alors pas considéré comme du temps de travail, s’il n’est pas possible de démontrer qu’il a été consacré à des tâches pour l’école à hauteur du degré d’occupation.

Poursuite de la couverture en cas de maladie 

Les enseignants et enseignantes qui se trouvent à plus de 25 pour cent en incapacité de travail pour cause de maladie lorsqu’ils quittent leur fonction à l’école peuvent bénéficier de la poursuite de la couverture d’assurance. De plus amples informations à ce sujet se trouvent dans le Mémento à l’intention du personnel cantonal « Assurance d’indemnités journalières en cas de maladie après le départ de l’administration cantonale ».  

La Section du personnel (SPe) de la Direction de l’instruction publique et de la culture est responsable des démarches administratives. La direction d’école est tenue de remettre à la SPe tous les certificats médicaux ainsi que les informations relatives à l’engagement de la personne en incapacité de travail, notamment en ce qui concerne la poursuite du versement du traitement, les changements de degré d’occupation, l’occupation pendant une période d’incapacité de travail en raison d’une maladie ou d’un accident et la cessation des activités professionnelles en raison d’un départ à la retraite ou d’une reconversion professionnelle.

Pour toute question

  • Première interlocutrice pour le corps enseignant et les directions en cas de questions relatives à l’engagement des enseignants et enseignantes : 
    • Noms A-O: 
      Katrin Ribi
    • Noms P-Z:
      Maya Repanovic



  • Questions relatives aux indemnités journalières en cas de maladie
    SWICA Assurance-maladie SA
    direction régionale
    Monbijoustrasse 16
    3001 Berne

LCPC Art. 14 Loi sur les caisses de pension cantonales : Cortisations




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