Im Regelfall erfolgt die Anstellung einer Lehrperson unbefristet. Verfügt eine Lehrperson nicht über die erforderlichen Lehrdiplome oder Lehrpatente für die entsprechende Stufe oder das entsprechende Fach, sind Auflagen möglich. Eine Auflage kann z.B. der Erwerb des benötigten Diploms innert angemessener Frist sein. 

Wichtige Links und Formulare

Liste der anerkannten Lehrdiplome

Unbefristete und befristete Anstellung

Im Normalfall wird eine Lehrperson unbefristet angestellt, unabhängig davon, ob sie über ein gesamtschweizerisch oder über ein vom Kanton Bern anerkanntes Lehrdiplom oder Lehrpatent für die entsprechende Stufe (beispielsweise für Regelklassen der Primarstufe oder für besondere Klassen) und die entsprechenden Fächer verfügt. Die befristete Anstellung wird eingesetzt, wenn der Endtermin der Anstellung bereits bekannt ist oder wenn die Lehrperson als Fachreferentin, Fachreferent, Stellvertretung oder als Klassenhilfe verpflichtet wird.

Unbefristete Anstellung

Eine unbefristete Anstellung kann mit oder ohne Auflagen erfolgen:

  • Unbefristete Anstellung ohne Auflagen:
    Kann die Lehrperson ein gesamtschweizerisch oder vom Kanton Bern anerkanntes Lehrdiplom oder Lehrpatent für die entsprechende Stufe und die entsprechenden Fächer vorweisen, erfüllt sie die Anstellungsvoraussetzungen. Es muss keine Auflage festgelegt werden.

  • Unbefristete Anstellung mit Auflagen:
    Verfügt die Lehrperson nicht über das erforderliche Diplom für die Schulstufe und die entsprechenden Fächer, kann die Anstellungsbehörde mit der Lehrperson eine Nachqualifikation (Auflage) vereinbaren. Eine Auflage hat zum Ziel, dass die Lehrperson das für die entsprechende Stufe und die entsprechenden Fächer erforderliche Diplom innerhalb einer angemessenen Frist erwirbt. Dabei legt die Anstellungsbehörde die Auflagen für jede Anstellung in Absprache mit der betroffenen Lehrperson fest und entscheidet, in welchem Zeitraum die Auflagen zu erfüllen sind. Ein Nichterfüllen dieser gilt als triftiger Kündigungsgrund. Ist die Lehrperson aufgrund nachvollziehbarer Gründe nicht in der Lage die Auflagen in der vereinbarten Frist zu erfüllen, können die Auflagen erneuert werden. Auch ist es möglich, die Lehrperson trotz Nichterfüllung weiterhin unbefristet anzustellen.

Auflagen zwischen Anstellungsbehörde und Lehrperson sollten jedoch nur dann erfolgen, wenn es der beruflichen Situation einer Lehrperson oder ihrer angestrebten beruflichen Entwicklung dient oder wenn dies durch übergeordnete Regelungen der Bundesgesetzgebung oder zur schweizerischen Anerkennung der Abschlüsse vorgegeben ist. Fehlt eine solche Regelung, kann auf die Festlegung verzichtet werden.

Eine an die Erfüllung von Auflagen geknüpfte unbefristete Anstellung führt nicht zwingend auch zur einer Reduktion des Vorstufenabzugs. Der Vorstufenabzug hängt von der Erfüllung der vom Kanton vorgeschriebenen Ausbildungsanforderungen ab.

  • Anerkannt sind bernische Lehrdiplome auf der Stufe oder den Stufen und in dem Fach oder in den Fächern gemäss Ausweis.
  • Von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkannte Lehrdiplome der Vorschulstufe und Primarstufe sowie der Sekundarstufe I der pädagogischen Hochschulen in der Schweiz. Die entsprechenden Vorgängerdiplome gelten damit automatisch ebenfalls als anerkannt (für die der Ausbildung entsprechende/-n Stufe/-n und/oder das/die Fach/Fächer).
  • Lehrpersonen, die nach bisherigem Recht die stufengerechte Lehr- und Fachkompetenz erfüllten und deswegen unbefristet angestellt waren, werden bei einer Neuanstellung auf derselben Stufe keine Auflagen bezüglich den Anstellungsvoraussetzungen gemacht.
  • Bestehende unbefristete Anstellungsverhältnisse von Lehrpersonen ohne Diplom in schulischer Heilpädagogik, die in Folge der Umsetzung von Artikel 17 des Volksschulgesetzes vom 19. März 1992 (VSG; BSG 432.210) unbefristet angestellt worden sind, werden unverändert weitergeführt, sofern die Anstellung beibehalten wird.
  • Bei Unklarheit zwischen der Anstellungsbehörde und der Lehrperson, ob eine vorliegende Ausbildung einem anerkannten Diplom entspricht, gibt die folgende Behörde Auskunft:
    Abteilung Pädagogische Hochschulen des Amtes für Hochschulen, Jean-Hugues Lüthi, E-Mail: jean-hugues.luethi@be.ch; Telefon:
  • Die genannten Behörden können auf Wunsch einen Entscheid in Form einer Verfügung erlassen. Innert 30 Tagen kann gegen diese Verfügung p. Adr. Rechtsdienst, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern, schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden.

Befristete Anstellung

Die Anstellung erfolgt dann befristet, wenn deren Ende im Vorhinein mit grosser Wahrscheinlichkeit feststeht oder wenn die Lehrperson als Fachreferentin, Fachreferent, Stellvertretung oder als Klassenhilfe angestellt wird.

  • Aneinandergereihte befristete Anstellungsverhältnisse bei der gleichen Anstellungsbehörde gehen nach fünf Jahren automatisch in eine unbefristete Anstellung über.
  • Vor dem 1. August 2014 befristet abgeschlossene Anstellungsverhältnisse werden als Dauer bei der Berechnung der Fünfjahresfrist nicht berücksichtigt.

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De manière générale, les membres du corps enseignant sont engagés pour une durée indéterminée. Lorsqu’un enseignant ou une enseignante n’est pas titulaire des diplômes ou brevets d’enseignement requis pour le degré d’enseignement considéré ou la discipline correspondante, l’engagement peut être assorti de conditions, par exemple l’obtention du diplôme nécessaire dans un délai raisonnable.



Liens et formulaires importants

Liste des diplômes d’enseignement reconnus

Engagements à durée indéterminée ou déterminée

Les enseignants et enseignantes sont en principe engagés pour une durée indéterminée, qu’ils soient ou non titulaires d’un diplôme ou d’un brevet d’enseignement reconnu au niveau suisse ou par le canton de Berne pour le degré d’enseignement considéré (p. ex. pour les classes régulières du degré primaire ou pour les classes spéciales) et pour les disciplines correspondantes. Les enseignants et enseignantes sont engagés pour une durée déterminée si l’échéance de l’engagement est déjà connue ou s’ils sont engagés en tant qu’intervenant ou intervenante externe, pour des remplacements ou en tant qu’auxiliaire de classe.

Engagement à durée indéterminée

Un engagement à durée indéterminée peut être assorti ou non assorti de conditions :

  • Engagement à durée indéterminée non assorti de conditions :
    Si un enseignant ou une enseignante est titulaire d’un diplôme ou d’un brevet d'enseignement reconnu au niveau suisse ou par le canton de Berne pour le degré d’enseignement considéré et pour les disciplines correspondantes, il ou elle satisfait aux exigences en matière d’engagement. Il n’est donc pas nécessaire de poser une condition d’obtention d’un diplôme.

  • Engagement à durée indéterminée assorti de conditions :
    Si l’enseignant ou l’enseignante engagée n’est pas titulaire du diplôme reconnu ou requis pour le degré et pour les disciplines considérés, l’autorité d’engagement peut convenir de la réalisation d’une formation complémentaire (condition) avec cette personne. Les conditions visent en premier lieu à ce que l’enseignant ou l’enseignante obtienne le diplôme requis pour le degré d’enseignement et les disciplines en question dans un délai raisonnable. Les conditions sont définies de manière individuelle par l’autorité d’engagement après examen du cas et d’entente avec l’enseignant ou l’enseignante. L’autorité d’engagement décide du délai dans lequel les conditions doivent être remplies. Le fait de ne pas remplir les conditions constitue un motif pertinent de résiliation des rapports de travail. Si des raisons légitimes empêchent l’enseignant ou l’enseignante de remplir les conditions dans les délais accordés, l’autorité d’engagement peut renouveler les obligations. Elle peut aussi continuer d’engager l’enseignant ou l’enseignante pour une durée indéterminée, même si les conditions ne sont pas remplies.

Des conditions ne doivent être fixées entre l’autorité d’engagement et l’enseignant ou enseignante que si cela sert les intérêts professionnels ou les perspectives de développement professionnel de l’enseignant ou de l’enseignante ou si cela répond à une exigence posée par la législation fédérale ou en lien avec la reconnaissance des diplômes en Suisse. Sauf prescriptions contraires, il n’est pas indispensable d’assortir l’engagement de conditions.

Un engagement à durée indéterminée assorti de conditions n’entraîne pas obligatoirement une réduction de la déduction d’échelons préliminaires. La déduction éventuelle d’échelons préliminaires est en effet déterminée par le respect ou non des exigences de formation prescrites par le canton.

  • Sont reconnus les diplômes d’enseignement bernois pour les degrés d’enseignement et disciplines énumérés dans le diplôme.
  • Sont également reconnus les diplômes d’enseignement des degrés préscolaire et primaire ainsi que du degré secondaire I des hautes écoles pédagogiques suisses reconnus par la CDIP. Les diplômes antérieurs correspondants sont ainsi également considérés comme reconnus (pour les degrés d’enseignement et/ou disciplines correspondant à la formation).
  • Les enseignants et les enseignantes qui, selon l’ancien droit, disposaient des compétences d’enseignement et des compétences spécialisées requises et qui étaient donc engagés pour une durée indéterminée, ne peuvent, en cas de réengagement au même degré d’enseignement, voir leur engagement assorti de conditions en rapport avec les exigences en matière d’engagement.
  • Les rapports de travail des enseignants et enseignantes qui ne sont pas titulaires d’un diplôme d’enseignement spécialisé mais qui ont été engagés pour une durée indéterminée dans le cadre de la mise en œuvre de l’article 17 de la loi du 19 mars 1992 sur l’école obligatoire (LEO ; RSB 432.210) se poursuivent sans changement pour autant que les postes eux-mêmes soient maintenus.
  • Si l’autorité d’engagement et l’enseignant ou l’enseignante ne parviennent pas à s’accorder sur l’équivalence entre la formation suivie et les diplômes reconnus, l’autorité suivante fournit des informations : Section des hautes écoles pédagogiques de l’Office de l’enseignement supérieur, Jean-Hugues Lüthi, courriel : jean-hugues.luethi@be.ch; téléphone :
  • Les autorités citées peuvent, sur demande, se prononcer sur cette question en rendant une décision. L’enseignant ou enseignante peut former un recours écrit et motivé contre cette décision dans un délai de 30 jours auprès de la Direction de l’instruction publique du canton de Berne, Service juridique, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Berne.

Engagement à durée déterminée

Les enseignants et enseignantes sont engagés pour une durée déterminée si l’échéance de l’engagement est fixée avec une grande probabilité ou s’ils sont engagés en tant qu’intervenant ou intervenante externe, pour des remplacements ou en tant qu’auxiliaire de classe.

  • Les rapports de travail à durée déterminée se succédant sans interruption pendant plus de cinq ans auprès de la même autorité d’engagement sont transformés automatiquement en engagement à durée indéterminée.
  • La durée des rapports de travail conclus pour une durée déterminée avant le 1eraoût 2014 n’est pas prise en compte dans le calcul du délai de cinq ans.

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